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Arbeitsmedizin und Sicherheit

Der Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks teilt in seinem Jahresbericht 2007/2008 folgendes mit:

Umwelt- und Gesundheitspolitik
Erfolgreiche Eindämmung der Berufskrankheiten
Seit Anfang der 90er-Jahre gehen die Berufskrankheiten im Friseurhandwerk stetig zurück. Das Geheimnis des Erfolgs heißt Prävention, die dank der Initiativen des Zentralverbandes unternehmergerecht und praxisnah gestaltet wird. Auch 2007 zählte die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) wieder weniger Verdachtsmeldungen. Damit setzt sich der positive Trend in diesem Bereich kontinuierlich fort. In 2007 gingen die Verdachtsfälle auf Berufskrankheiten insgesamt um 8 Prozent auf 1.456 Meldungen zurück und fielen damit erneut auf ein Rekordtief. Am häufigsten traten in der Branche nach wie vor Hauterkrankungen auf. Hier sanken die Verdachtsmeldungen um 9,3 Prozent auf 1.024 Fälle. An zweiter Stelle standen weiterhin Atemwegserkrankungen. Aber auch in diesem Bereich gab es einen leichten Rückgang. Die BGW zählte 204 Verdachtsmeldungen – ein Minus von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Erfreulich war im letzten Jahr auch die Entwicklung bei den sogenannten meldepflichtigen Wegeunfällen. Deren Zahl sank um 12,2 Prozent auf 1.073 Meldungen. Einziger Wermutstropfen in 2007: Die meldepflichtigen Arbeitsunfälle in Friseurbetrieben stiegen um 11,4 Prozent auf insgesamt 1.679. Im längerfristigen Vergleich sinkt die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle allerdings ebenfalls deutlich: Anfang der 90er-Jahre lag sie noch fast doppelt so hoch wie 2007.

Lobbyarbeit des Zentralverbandes macht sich bezahlt
Dass sich das Vorbeugen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten nicht allein gesundheitlich, sondern darüber hinaus auch finanziell lohnt, konnten die Friseur-betriebe in Deutschland erst kürzlich in Euro und Cent spüren: In den diesjährigen Beitragsbescheiden der BGW machte sich gegenüber dem Vorjahr eine Beitrags-senkung von 17 Prozent bemerkbar. Insgesamt wird die Branche damit um rund 6,5 Millionen Euro pro Jahr entlastet. Damit zeigt sich, dass entsprechende Aktivitäten des Zentralverbandes in den BGW-Gremien verbunden mit einer an der betrieblichen Praxis orientierten Präventionsarbeit zu signifikanten finanziellen Entlastungen führen.

Erfolg der Ausschussarbeit: BGW fördert alternative Betreuungsform
Nach wie vor sind es jedoch die Hauterkrankungen und Atemwegserkrankungen, die das Gros der Verdachtsmeldungen ausmachen. Der Ausschuss für Gesundheit und Umwelt sieht in der noch weitergehenden Reduzierung der Hautkrankheiten eine vorrangige Aufgabenstellung und Chance für die besonders praxisbezogenen und umsetzungsmotivierenden alternativen Betreuungs- und Schulungsmaßnahmen. Die Kostenübernahme für Informations- und Schulungsmaßnahmen durch die BGW stellt einen herausragenden Erfolg der Lobby- und Gremienarbeit des Ausschusses dar. Damit wird die finanzielle Durchführung von Schulungen, Informationsveranstaltungen und Multiplikatorenschulungen im Rahmen der alternativen arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung im Friseurhandwerk sichergestellt, was zu spürbaren Kostenentlastungen für die teilnehmenden Mitgliedsbetriebe führt.

(Quelle: Jahresbericht 2007/2008 des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks)

Wir, die hdg Handwerker Dienstleistung GmbH, haben mit der BGW eine Kooperationsvereinbarung zur Umsetzung der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 "Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit" für die verschiedenen Betreuungsmöglichkeiten geschlossen. Näheres zu den einzelnen Betreuungsmodellen erfahren Sie auf den nächsten Seiten.



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